Prävention

Eselsbrücke zum Merken: POrtmoNEE.

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1.3.2018 (bz) – Es gibt verschiedene Plätze, seine Geldbörse sicher bei sich zu tragen. Die Gesäßtasche sollte aus Sicherheitsgründen nicht dazu gehören. Eselsbrücke: PONEE!

 

 

Körpernah ja. Aber nie am Po.

Okay, diese Eselbrücke besitzt Kalauerqualitäten: POrtmonNEE! Will sagen: Sie sollten Ihre Geldbörse nicht in der hinteren Gesäßtasche, weder in der rechten noch der linken, aufbewahren. Dies gilt auch für Gesäßtaschen, die sich mit einem Knopf, wie bei Anzugshosen üblich, verschließen lassen. Die Begründung ist an Trivialität kaum zu überbieten: Hinten hat man keine Augen! Ob Knopf oder nicht – erfahrene Taschendiebe haben das Portmonee schneller entwendet als man gucken kann. Und eine Geldbörse mitsamt Inhalt zu verlieren ist richtiger Alltagshorror, vor allem, wenn sie nicht nur Bares, sondern auch Kreditkarten und Ausweisdokumente enthielt. An den enormen Wieder- bzw. Ersatzbeschaffungsaufwand wird man sich noch lange mit Grausen erinnern!

Bei Jeans eignen sich die beiden Taschen an der Vorderseite als alternativer Aufbewahrungsort. Hier dürfte es selbst geübten Taschendieben wegen des anatomisch anderen Herausziehwinkels schwer fallen, ein Portmonee unbemerkt zu entwenden. Wem’s vorne mit dem Portmonee in der doch sperrigen Standardgröße zu sehr zwickt, dem ist eine Bargeld- und Kartenbörse im verkleinerten Format zu empfehlen. Ein Redaktionskollege schwört zum Beispiel auf die I-CLIP Geldbörse. Alles, was die ec-Kartengröße übersteigt, fliegt einfach raus aus dem Portmonee. So lassen sich bis zu 12 Karten plus jede Menge Scheine ordentlich und platzsparend unterbringen – selbst in Sporthosen. Solche Geld- und Kartenclips gibt es in den unterschiedlichsten Ausführungen und Preislagen. Auf Taschen in Tuchhosen, die meist einen seitlichen Eingriff zulassen, sollte man stattdessen verzichten. Stattdessen bieten sich die (möglichst mit Reißverschluss versehenen) Innentaschen eines Jackets als Ausweichlösung an.

     
Größenvergleich mit Standardportmonee   Alles auf der Grundfläche einer ec-Karte 

Darüber hinaus empfiehlt es sich, den Inhalt einer Geldbörse zu verteilen. Kleingeld oder kleinere Scheine lassen sich auch lose in einer der beiden vorderen Hosentaschen aufbewahren. Größere Geldbeträge und Scheckkarten sind alternativ auch im Brustbeutel, Geldgürtel oder in einer Beintasche gut untergebracht. Wer einen guten Draht zum nächsten Schneider um die Ecke hat, kann sich auch individuelle Taschen in die Kleidung einnähen lassen.

Es gibt übrigens einen weiteren guten Grund, Geldbörsen nicht in der Gesäßtasche unterzubringen: Beim Sitzen gerät die Körperhaltung in Schieflage. Und das kann auf Dauer zu schmerzhaften Haltungsschäden führen.

 

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bz@sicherheits-berater.de (Bernd Zimmermann)