Jahreswechsel

10 gute Vorsätze für 2019.

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20.12.2018 (bz) – Wenn es um die Sicherheit im Unternehmen geht, sollte man nichts unversucht lassen. Hier unsere Vorschläge für gute sicherheitsfördernde Vorsätze im Jahr 2019.

 

 

So machen Sie Ihren Sicherheitsverantwortlichen glücklich.

Was von Vorsätzen wie "weniger Alkohol", "nicht mehr rauchen" oder "Sport treiben" zu halten ist, ist hinlänglich bekannt. Spätestens nach vier Wochen werden die in den allermeisten Fällen wieder aufgegeben. Vielleicht klappt’s ja mit den folgenden zehn Vorsätzen besser, mit denen Sie Ihrem Sicherheitsverantwortlichen (m/w) einen großen Gefallen tun können:

  1. Ich halte die Brandschutztür geschlossen, sobald ich sie nicht gerade zum Hinein- oder Hinausgehen benutze.
  2. Wenn Kontrollgänge für die Sicherheit stattfinden, z. B. Brandmelder geprüft werden oder Alarmsignale, bringe ich Verständnis dafür auf, dass meine Arbeit ggfs. kurz unterbrochen werden muss.
  3. Ich vergesse einfach einmal meine gute Erziehung und halte mir unbekannten Personen nicht die Tür zu zutrittskontrollierten Bereichen auf, sondern frage nach deren Ausweis bzw. Legitimation.
  4. Ich achte auch außerhalb meines Büros darauf, dass z. B. im Lager und auf den Fluren im Unternehmen Ordnung herrscht und dass keine herumliegenden Gegenstände die Unfall- und die Brandgefahr erhöhen.
  5. Den Bildschirm meines Arbeitsplatz-PCs sperre ich, sobald ich das Büro verlasse. Und Passwörter will ich 2019 nicht mehr auf diese gelben Zettelchen schreiben und gut lesbar an den Monitor oder unter die Tastatur kleben.
  6. Private Haushaltsgeräte werde ich im neuen Jahr niemals ohne Freigabe durch unseren Hauselektriker am Arbeitsplatz betreiben. Im Zweifelsfall kann ich auch unseren Brandschutzbeauftragten ansprechen.
  7. Wenn ich auch bestimmte Vorgaben zur Arbeitssicherheit – z. B. zur Arbeitsschutzkleidung, zum Umgang mit Gefahrstoffen oder zur Bedienung von Maschinen – persönlich für übertrieben halte, so will ich sie doch vorsichtshalber beachten.
  8. Im Interesse meines Arbeitsgebers und unserer Kunden achte ich darauf, dass der Umgang mit persönlichen Daten auf Basis der neuen Datenschutz-Grundverordnung erfolgt. Im Zweifelsfall frage ich lieber noch einmal bei meinen Vorgesetzten nach.
  9. Wenn ich irgendwo ein Sicherheitsdefizit im Betrieb erkenne, gehe ich auf die zuständigen Kollegen zu, um Abhilfe anzuregen – und verlasse mich nicht darauf, dass andere die Initiative ergreifen. Das betrifft besonders auch neu entstehende Risiken, z. B. solche im Zusammenhang mit sogenannten "smarten" Technologien oder Industrie-4.0.
  10. Ich empfehle meinem Arbeitgeber, den Sicherheits-Berater zu abonnieren, damit ich persönlich und unser ganzes Unternehmen von dessen Tipps profitieren können. Übrigens dürfen mit einem einzigen Heftabo am Unternehmensstandort gleich mehrere Kollegen online auf die Heftbeiträge zugreifen.

Die Redaktion von Sicherheits-Berater direkt wünscht Ihnen viel Erfolg dabei!

 

Kontakt zur Redaktion:
bz@sicherheits-berater.de (Bernd Zimmermann)